500 Jahre Geschichte

Haus von jahrhundertealten Traditionen, ist der Palast d’Anha ein weiteres Beispiel für Adlige Architektur.

Das Land zwischen den Flüssen Lima und Neiva wurden “Länder von Neiva” genannt und waren Besitz des Königs Johann I., der des Guten Gedächtins. Als im Jahre 1401, der Sohn des Konigs die Tochter des Condestável Nuno Alvares Pereira heiratete, waren die Eltern sehr erfreut die Eltern und waren grosszügig mit den Verlobungsgeschencken. Dem Paar D. Afonso und D. Brites, gab der König, unter anderem, das “Land der Neiva und Darque”.

So wurde Quinta de Anha Eigentum von D. Alfons, dem 1. Herzog von Braganza, ihr Wappen ist aut drei Punken auf dem Besizt zu finden. In etwa 1503, als Jaime der 4. Herzog von Braganza war, verheiratet mit Leonor de Mendonça, gab es eine Hochzeit “, Vicente Ferreira, im Dienste de des Hauses des Herzogs von Braganza, heiratete eine Magd der Herzogin, die ihnen als Mitgift, den Besitz von Anha und andere Güter gab”, liest man in einem Dokument, das die Familie bis heute bewahrt.

Im Jahre 1580 ging Portugal durch eine schreckliche Krise der Nachfolge. D. António, Prior von Crato, wurde in Santarém als König von Portugal gefeiert und am 8. August auch vom Senat von Viana gefeiert. Das Volk folgte dem portugiesischen Prätendenten begeistert. Aber am 26. August zog der spanische Philipp II. In Alcantara gegen ihn in die Schlacht und kam als Gewinner heraus. D.Antonio musste mit einigen Getreuen fliehen und wurde im Norden begrüßen: Erst in Aveiro, später in Barcelos wo seine Begleiter auseinander gingen, und schließlich in Viana, wo er am 23. Oktober 1580 ankam unde eine Nacht schief, vor der Ankunft der Truppen von Fernando Sandoval.

Die Spanier setzten einen Preis auf seinen Kopf, aber der König wurde in mehrern Häusern, arm und reich, begrüßt, und niemand hat ihn verraten. Er blieb einige Monate in der Region, und hier auf der Quinta de Anha war etwa 20 Tage. Zu dem Zeitpunkt war António Gonçalves Cabeças de Besitzer, zusammen mit seine Gemahlin Genebra Barbosa de Caldas, empfang er den König die mit großen Ehren.

In der Minho Region, wo sein Unternehmen mehr Anhänger hatte, verweilte D. António über mehrere Monate, in Begleitung von seinen engsten Vertrauten, versteckt, wo immer er konnte, an Orten, die manchmal von der Bevölkerung aus verehrung‘Palast’ genannt wurden. Das passierte auch mit dem Haus von António Goncalves Cabeças, heute PAÇO D’ANHA, das heißt, Palast von Anha.

Der Paço d'Anha heute

Ländlische Häuser neben dem Haupthaus, mit großen Zimmern und schönen Terrassen, laden Sie ein, sich von den Anstrengungen des Stadtlebens zu erholen.

Der Paço d’Anha ist heute natürlich nicht so erhalten wie zu den Zeiten als D. Antonio im Hause zuflucht suchte. Nachfolgende Generationen verbesserten und erweiterten dieses Haus. Schon im Jahr 1625, liess João d’Agorreta eine Kapelle errichtet, und leitete das Erstgeburtsrecht. Das Haus selbst wurde heute ebenfalls vergrößert und weist heute eine typische Fassade des siebzehnten Jahrhunderts auf. Im neunzehnten und zwanzigsten Jahrhundert, wurde ein Flügel des Hauses gebaut und verschiedene landwirtschaftliche Verbesserungen eingeführt, wie das Fällen von Kiefer Wäldern und natürliche Quellen wurden eingeleitet für die Bewässerung, etc..

Der Paço d’Anha wurde modernisiert, im Verlauf dieser modernisierung wurde immer versucht, Traditionalismus und Regionalismus mit neuen Technologien zu harmonisieren, dafür sind die Weinkeller ein gutes Beispiel.

Ab 1973 begann in der modernen Weinberge pflanzen und mechanische Anlagen, mit der S04 und 196-17 Wurzelreben, Pfropfreben veredelt mit traditionellen weißen Rebsorten der Region: Loureiro, Trajadura, Pedernã und Azal Branco.
Die Weinherstellung, Erhaltung und Abfüllung wird von semi-manuellen Systemen durchegeführt, aber mit Spitzentechnologie und modernsten Verfahren unterstützt, was ratsam für den Wein ist.

Quinta de Anha war auch einer der ersten Betriebe, sich dem Herrenhaus turismus gewidment hat. Später wandte man sich dem Agro-Tourismus weil der Besitz ein reges Landwirtschatliches Leben hat, na dem die Gäste teilmehmen dürfen oder einfach nur beobachten können.